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Wurzelbehandlungen erfordern sehr viel Zeit. Neue Methoden und Instrumente (unter anderem Dentalmikroskop, Ultraschallfeilen, Nickeltitan-Feilen) zusammen mit Erfahrung und Fachkenntnis haben die Prognose solcher Behandlungen steigen lassen.
Heute können viele Zähne gerettet werden, die noch vor wenigen Jahren hätten extrahiert (gezogen) werden müssen.

Jedoch gleicht kein Zahn dem anderen und unser Kausystem ist ein biologisches System, dass von vielen Einflussfaktoren beeinflusst wird. Bei aller Sorgfalt können wir daher keine Garantien für den Erfolg bei einer Wurzelkanalbehandlung geben!

Modernste endodontische Verfahren und Instrumente ermöglichen der endodontischen Therapie eine sehr hohe Erfolgsaussicht zwischen 75% und 95%. Das kann in vielen Studien eindrucksvoll belegt werden.
In Deutschland liegen die langfristigen Erfolge bei großangelegten Querschnittsuntersuchungen bestenfalls bei 40% bis 60%.

Dieser Unterschied ist für den Erhalt eines Zahns oft entscheidend. Die Funktionalität (Sensorik, Mechanik und Langzeitprognose) und die Ästhetik eines eigenen Zahns sind meistens besser als die einer Brücke oder eines Implantats. Zudem liegen die Kosten für diese Alternativen zum Teil erheblich über denen für eine aufwändige Wurzelkanalbehandlung.